Sommerlicher Wärmeschutz

Die Raumtemperatur hat entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.
Schon beim Überschreiten von 21°C sinkt die Leistung. Jedes Grad Temperaturerhöhung verringert sie um weitere 5 %.
Für ein angenehmes Raumklima müssen im Sommer hohe Unterschiede und Spitzen der Außentemperatur auf ein geringeres Temperaturniveau in den Innenräumen reduziert werden.
Ein massiver Baustoff wie Porenbeton besitzt hier klare Vorteile gegenüber Leichtbaustoffen, weil er hohe Temperaturdämpfung mit der Fähigkeit kombiniert, Wärme wie auch Kälte speichern zu können.
Die Phasenverschiebung (η) ist die Zeitspanne, die eine Temperaturwelle benötigt, um von außen durch ein Bauteil in das Innere eines Raumes zu gelangen.
Günstig sind Werte zwischen 8 und 12 Stunden, die von Hebel Montagebauteilen aus Porenbeton problemlos erreicht werden.
Die hohen Temperaturen kommen also erst im Inneren an, wenn die Mitarbeiter bereits im Feierabend sind.
Die Temperaturamplitudendämpfung (TAV) beschreibt den Unterschied zwischen der Temperaturschwankung auf der Außenoberfläche gegenüber der Temperaturschwankung auf der Innenoberfläche des Außenbauteils.
Mit massiven Hebel Montagebauteilen aus Porenbeton kommt im Gebäude nur ein Bruchteil der hohen Außentemperatur an.
Häufig wird unterschätzt, dass bis zu 80 % der Wärme durch Sonneneinstrahlung über das Dach ins Gebäude gelangt.
Ein massives Dach aus Porenbeton dämpft die Hitze und kann große Wärmelasten aufnehmen, die dann nicht durch technische Kühlung abgeführt werden müssen.
Fehlende Speichermasse bei Leichtbaukonstruktionen kann selbst durch aufwändige Dämmschichten nicht vollständig ausgeglichen werden.
Die häufigste Art, Gebäude zu kühlen, ist immer noch mit groß ausgelegten Klimaanlagen.
Doch das Kühlen von Gebäuden verlangt weitaus mehr Energie als das Heizen, bis zu viermal so viel. Folglich ist die Gebäudekühlung von enormem Einfluss auf die Betriebskosten eines Gebäudes, von den Investitionskosten für eine Klimaanlage ganz abgesehen.
Bei einer Gebäudehülle aus Porenbeton, wird der Aufwand für die Kühlung eines Gebäudes deutlich reduziert. Eine Klimaanlage ist in vielen Fällen überflüssig. Ein entscheidender Beitrag zur Einhaltung der Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz nach DIN 4108-2, wie er auch von der Energieeinsparverordnung gefordert wird.
Weiterführende Informationen:
Sommerlicher Wärmeschutz in der Praxis - United Diamond Metal, Weilheim
HEBEL Handbuch Kapitel 5 - Bauphysik
(hier finden Sie auch Informationen zur Berechnung des EnEV 2009 Nachweis)

