Hebel Handbuch

2 Die Hebel Bausysteme 41 d ≤ 1/3 ⋅ b ist zulässig, wenn für den verbleiben­ den Querschnitt die Tragfähigkeit nachgewiesen ist. Wird der Durchbruch außerhalb des Werks hergestellt, gilt der vorhergehende Absatz sinn- gemäß. An der Unterkonstruktion müssen die Hebel Wandplatten vollflächig und ohne Spiel anliegen. Toleranzen sind durch geeignete Maßnahmen, zum Beispiel Mörtelverguss, auszugleichen. Fugen und Fugenabmessungen sind wie in den Montagezeichnungen angegeben einzuhalten. Die Verankerung der Hebel Wandplatten an der Tragkonstruktion ist sorgfältig und fachgerecht auszuführen. Die Bestimmungen des Zulas­ sungsbescheides Z-21.8-1857 sind zu beachten. Liegend und stehend angeordnete Hebel Wand­ platten mit glatten Längsseiten werden an den Längsseiten mittels Dünnbett- oder Kunstharz- mörtel miteinander verbunden. ·· Dünnbettmörtel sind Werk-Trockenmörtel mit einer Trockenrohdichte von über 1,5 kg/dm³. Sie entsprechen in ihrer Druckfestigkeit der Mörtelgruppe M10 nach DIN EN 998-2 (früher MG III nach DIN 1053-1). ·· Kunstharzmörtel (Dispersions-Klebemörtel) sind in Normen für diesen Verwendungs- zweck nicht definiert. Es sind deshalb von Hebel freigegebene Kleber und Fugenfüller zu verwenden. Sind an den Plattenlängsseiten Nut und Feder vorhanden, können die Platten trocken versetzt werden. Bei stehend angeordneten Wandplatten können an den Plattenlängsseiten auch Vergussnuten vorhanden sein. Aus statischen Gründen kann auch bei Platten mit Nut und Feder eine Verklebung der Plattenlängsseiten notwendig sein. Bei Brandwand- und Komplextrennwand- platten ist dies grundsätzlich erforderlich. Die Nuten werden mit Zementmörtel M10 vergossen. Montage von liegend angeordneten Hebel Wandplatten mit Transportankern. Montage von liegend angeordneten Hebel Wandplatten mit der Plattenzange.

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