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Deubaukom 2014: Modulhallen aus Hebel Porenbeton

Hebel präsentiert zur Deubaukom vom 15. bis 18. Januar 2014 in Essen (Halle 3/Stand 356) ein neues Modulhallen-System aus Porenbeton. Das massive Hallenkonzept besteht aus vorkonzipierten Einheiten, die sich beliebig miteinander kombinieren lassen. Gestaltungsfreiheit und individuelle Planungen bleiben erhalten. Das System richtet sich speziell an Architekten, die mit dem Hebel-Baukasten ihr Angebot erweitern wollen.

Die Werkstatt, die Lagerhalle oder der Produktionsbetrieb müssen schnell stehen. Lange Bauzeiten verträgt der Mittelstand nicht. Deswegen bietet Hebel jetzt ein Modulhallen-System aus massivem Porenbeton an, mit dem kleinere und mittlere Wirtschaftsbauten schnell und preiswert geplant und erstellt werden können.

 

Basis ist ein vorgegebenes Baukastensystem für Werkstätten, Produktions- und Lagerhallen. Je nach Bedarf können Verkaufs-, Ausstellungs- oder Büroräume integriert werden. Das flexible System besteht aus zwei Grundtypen (12x18 m und 18x18 m) im 6-Meter-Raster mit den drei Dachvarianten Attika, Satteldach und Pultdach. Jeder Grundtyp besteht aus je einem Front-, Mittel- und Endmodul. Er kann um beliebig viele Mittelmodule erweitert und individuell ausgestattet werden. Je nach Nutzung und Brandschutzvorgaben wird die Tragkonstruktion entweder aus Stahl oder Stahlbeton erstellt. Zum Bausatz gehören neben der Tragkonstruktion und den massiven Hebel Montagebauteilen für Dach und Wand auch sämtliche Zubehörteile wie Türen, Tore und Fenster oder Oberlichter sowie Befestigungsteile, Beschichtungen und Dachabdichtungen.

 

Bereits bei der Planung werden mögliche bauliche Erweiterungen berücksichtigt, die später ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Auch bei Änderung der Nutzung ist der Umbau einer Hebel Modulhalle unproblematisch. Damit haben massive Hebel Modulhallen klare Vorteile gegenüber konventionellen Systemhallen. Weitere kommen hinzu: Hebeldächer aus massivem Porenbeton sind schwingungs- und abhubsicher. Ihre hohe Tragfähigkeit ermöglicht eine individuelle Nutzung als Gründach oder Dachterrasse. Auch die Installation einer Photovoltaikanlage ist möglich.

 

Die massive Dachkonstruktion trägt außerdem zusammen mit den Montagebauteilen wesentlich zur Gestaltung des Raumklimas bei. Im Winter bleibt die Wärme im Gebäude, im Sommer hält der Porenbeton die Hitze ab. Dies senkt die Betriebskosten, der Einsatz von energieintensiver Klimatechnik ist nicht nötig. Zusätzlich zur Temperatur reguliert der diffusionsoffene Baustoff Porenbeton die Feuchtigkeit in der Raumluft.

Viele bauphysikalische Gründe sprechen also für Porenbeton. Ohne zusätzliche Maßnahmen wird die von der EnEV geforderte Luftdichtigkeit erreicht. Wärmebrücken werden auf ein Minimum reduziert. Am Gebäude treten so weder Probleme durch Kondensat noch Schäden durch Korrosion auf. Mit den leichten aber massiven Bauteilen aus Porenbeton werden die im Industriebau geltenden Immissionsrichtwerte eingehalten, was sonst nur mit schweren Wandbaustoffen möglich ist. Die poröse Oberflächenstruktur sorgt außerdem für eine gute Schallabsorption mit deutlich abgesenktem Geräuschpegel im Innenraum. Hinzu kommt ein hoher Sicherheitsfaktor. Hebel Porenbeton hat mit einem Feuerwiderstand von mehr 360 Minuten die höchste Feuerwidertandsdauer und entwickeln keine Rauchgase. So sind die Sachwerte eines Unternehmens gegen Brandeinwirkung maximal geschützt. Die Investition in Qualität zahlt sich damit gleich in mehrfacher Hinsicht aus.