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Wirtschaftsbau: Sporthalle aus Porenbeton überzeugt bei Blower-Door-Test

luftdichte sporthalle in bergisch gladbach aus hebel porenbeton überzeugt bei blower-door-test

Klar, Sport ist am schönsten im Freien. Es gibt aber auch reine Hallensportarten wie Handball oder Turnen, wo ein Ausweichen nach Draußen nicht möglich oder sinnvoll erscheint. Umso besser, wenn die Sporthalle durch angenehmes Innenklima und funktionale Architektur überzeugt. Mit Hebel Porenbetonelementen lassen sich beide Ansprüche mühelos erfüllen. Hinzu kommt, dass der Baustoff unempfindlich auf Stoßbelastungen durch Bälle oder Sonstiges reagiert. Auch Sportgeräte lassen sich an den massiven Wänden ohne Probleme befestigen.

In Sachen „Energieeffizienz“ sind Sporthallen aus Porenbeton kaum zu schlagen. Für eine Schulsporthalle im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach wurde dies bereits vor Jahren eindrucksvoll und buchstäblich lückenlos mit einem Blower-Door-Test nachgewiesen. Bei der Prüfung erreichte das komplett mit Wand- und Dachplatten aus Porenbeton errichtete Gebäude einen n50-Wert von 0,18 h-1. Für Gebäude mit raumlufttechnischen Anlagen schrieb die EnEV 2009 damals einen Dichtheitswert von 1,5 h-1 vor. Das Ergebnis der Prüfung unterbot jedoch sogar den n50-Standard für Passivhäuser von 0,6 h-1 deutlich. Auch unter heutigen Gesichtspunkten ein nach wie vor beeindruckendes Ergebnis, unterschreitet der Wert doch sogar die verschärften Vorgaben der in 2016 in Kraft tretenden EnEV 2016.

Mit einer luftdichten Gebäudehülle aus Porenbeton lassen sich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Neben der Einsparung von Energie und Heizkosten ist ein behagliches Raumklima ohne Zugluft garantiert. Außerdem bietet eine luftdichte Gebäudehülle aus Porenbeton optimalen Schallschutz.

Darüber hinaus trägt sie dazu bei, Feuchteschäden – und damit Pilz- und Schimmelbefall –  innerhalb der Baukonstruktion zu verhindern. So gelangt keine warme, feuchte Luft über undichte Anschlussfugen aus den Innenräumen in kältere Bereiche der Baukonstruktion. Damit kommt es nicht zu einer Kondensation des in der warmen Luft enthaltenden Wasserdampfes, wie es bei nicht luftdichten Konstruktionen oft der Fall ist. 

Mangelnde Dichtheit der Gebäudehülle beeinträchtigt auch die Effektivität mechanischer Lüftungsanlagen, die im Nichtwohnungsbau häufig anzutreffen sind. Unkontrollierte Lüftungsverluste infolge von undefinierten Leckagen sollen verhindert werden. Luft strömt letztlich nur da, wo ein Druckgefälle vorhanden ist. Aus diesem Grund sind die Anforderungen an die Dichtheit von Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen in der  Regel auch höher. Eine luftdichte Gebäudehülle aus Porenbeton erfüllt diese Anforderungen zuverlässig und mühelos.

Weitere Infos zum Bau von Sporthallen mit Porenbeton

Pressebericht zum Blower-Door-Test in Bergisch-Gladbach