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BAU 2017: Hebel setzt neuen Standard

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Bürogebäude und Kopfbauten einschalig bauen mit Hebel Wandplatten

Hebel bringt eine neue Wandplatten-Generation auf den Markt und stellt das Produkt auf der BAU vor. Diese ermöglicht energetisch hochwertige Bürogebäude und Kopfbauten in einschaliger Massivbauweise ohne zusätzliche Dämm-Maßnahmen an den Außenwänden. Für Bürogebäude bedeutet dies noch höheren Wohnbau-Standard unter Einhaltung der aktuellen Anforderungen der EnEV an gewerblich genutzte Gebäude mit einer Innentemperatur ≥19 Grad Celsius. Und der Brandschutz gemäß den Anforderungen aller Feuerwiderstandsklassen von F 30 bis F 180 ist hier bereits eingebaut.

Dass der Markt auf diese Innovation gewartet hat, wird bereits jetzt schon deutlich: Die neue Wandplatten-Generation wurde beim Neubau einer Produktionshalle mit einem als Kopfbau angegliederten Verwaltungsgebäude der Grießbach GmbH in Luckenwalde (Brandenburg) erstmalig eingesetzt. Hebel stellt auf der BAU 2017 das Gebäude vor: aufgrund der vorgesehenen Nutzung war die geplante Halle gemäß der EnEV 2016 als ein Nichtwohngebäude einzustufen. Die vielfältige Nutzung erforderte gemäß der EnEV eine Modellierung des Gebäudes als komplexes Mehrzonenmodell. Die gewünschte kompakte Bauweise ließ bei der Wärmeschutzberechnung eine gemeinsame Bilanzierung zu. Die neue Hebel-Wandplatte bot sich aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/(mK) als optimale Lösung an. Dank eines bei einer Wandstärke von 36,5 Zentimeter erzielten U-Wertes von nur 0,26 W/(m²K) konnten die Außenwände einheitlich und kostengünstig errichtet werden.

Porenbeton überzeugt im Vergleich zu Leichtbaustoffen wie auch schweren Wandbaustoffen durch die Kombination aus hoher Wärmedämmfähigkeit, hohem Speichervermögen und viel Baustoffmasse. Dadurch wird auch ein hervorragender sommerlicher Wärmeschutz nach DIN 4108-2 sichergestellt. So beträgt die Phasenverschiebung, also die Zeitspanne, die eine Temperaturwelle durch ein Bauteil bis in den Innenraum benötigt, bei einer Porenbetonwandstärke von 36,5 Zentimetern mehr als 13 Stunden. Die Planer machten sich diese abpuffernde Wirkung beim Objekt in Luckenwalde zunutze. Die Gefahr einer Überhitzung des Gebäudeinneren wird auch ohne aufwendige Klimatechnik im Zusammenwirken mit hochwertigen Verglasungen und einer installierten Be- und Entlüftungsanlage minimiert. Durch seine offenporige Struktur leistet der Wandbaustoff zudem einen wesentlichen Beitrag zu einer ausgeglichenen Raumfeuchte. Aufgrund seiner leichten Bearbeitung trägt der Porenbeton dabei zu kurzen Installations- bzw. Befestigungszeiten bei.

Das erste mit der neuen Hebel-Porenbetonplatte realisierte Projekt zeigt, dass sie den durch die EnEV 2016 deutlich gewachsenen Wärmeschutz-Anforderungen an die Außenwand problemlos gerecht wird. So können auch zukünftig die Baubeteiligten nicht nur reine Industrie- und Gewerbebauten, sondern auch angegliederte Bürotrakte mit bauphysikalisch und wirtschaftlich vorteilhaften Porenbeton-Wandplatten nachhaltig planen und bauen.

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